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Halogenleuchten sind Glühlampen,
deren Lebensdauer aufgrund einer Zugabe der
Halogene Brom oder Iod verdoppelt wird. Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene
Arten: Einseitig gesockelte (Glaskolben mit einem
Stiftfuß), zweiseitig gesockelte
(länglicher Glaskolben mit jeweils einem
Klemmsockel am linken und am rechten Ende)
und PAR-Leuchtmittel
(Reflektorlampe, bei der je nach
Reflektor unterschiedliche
Abstrahlwinkel erreicht werden). Die Abkürzung
PAR steht für Parabolic Aluminized
Reflector. Dies sind Reflektorlampen, die im
Hochvolt-Bereich arbeiten. Für die
zweiseitig gesockelten Halogenleuchten
(Halogenstäben) werden als Klemmsockel häufig
R7s-Fassungen verwendet.
Neben den Halogen-Glühlampen, die folgerichtig zu den
richtige Glühbirnen zählen,
existieren auch noch die sog. Halogen-Metalldampflampen, die wesentlich
Metalldampflampen sind (und wiederum zu der Gruppe der
Gasentladungslampen zählen),
also Metalle enthalten, zusätzlich jedoch auch Halogene. Diese Art
der Lichterzeugung
erfordert die Verwendung eines Vorschaltgeräts.
Keramische Halogen-Metalldampflampen
(CDM) besitzen im Vergleich zur älteren
Quarztechnologie (HQI) eine höhere Lebensdauer
und zeichnen sich durch eine hohe Farbstabilität aus. Ein weiterer Vorteil der neueren
Keramikbrenner ist die höhere Lichtausbeute von bis zu 100 lm/W
(Lumen pro Watt),
gegenüber etwa 80 lm/W bei Quarzbrennern. Etabliert haben sich zum Betrieb
elektronische Vorschaltgeräte,
da sie eine bessere Lichtausbeute und den Betrieb an unterschiedlichen
Versorgungsspannungen ermöglichen. Aufgrund ihres farbtreuen
Lichtspektrums werden sie
gerne für die Auslage in Geschäften verwendet.
Da Halogen-Leuchtmittel UV-Strahlen produzieren, die auch für den Menschen gefährlich
sein können, sollte eine Halogenlampe ausschließlich in Verbindung
einer Leuchte mit
Schutzglas verwenden - es sei denn, dass das
Leuchtmittel selber bereits mit einem
UV-Schutz ausgestattet ist.
Der Abstrahlwinkel von
Halogenlampen, der sich auf die Streuung des
Lichts bezieht,
kann je nach eingesetztem Reflektor variieren. Je größer der
Abstrahlwinkel einer
Leuchte ist, desto weniger dieser
Leuchten benötigt man, um eine bestimmte Fläche
auszuleuchten. Der Winkel einer Halogenlampe beträgt normalerweise jedoch zwischen
40 bis 45 Grad. Im Vergleich dazu weisen moderne
LED-Strahler einen Abstrahlwinkel
von 45, 60 Grad oder deutlich höhere Grade auf, ein
GU10 Leuchtmittels hat i.d.R.
25 bis 50 Grad.
Die Farbtemperatur (wird in
Kelvin (K) gemessen) bestimmt, wie warm oder kalt ein
Licht wirkt. Leuchtmittel liegen etwa zwischen 2700°K
(warmweiß) und 4200°K (kaltweiß).
Eine typische 40 Watt Glühbirne liegt im unteren Bereich
dieser Skala, so dass ihr Licht warmweiß ist.
Eine 200 Watt Glühbirne liegt im Vergleich dazu bei etwa 3000
Kelvin
liegt. Eine Halogenglühbirne erreicht 3400
Kelvin.
Zum Vergleich hat eine Kerze bei
einer Farbtemperatur von ca.1500°K ein sehr warmes, gelbes
Licht.

